Grundschule

Die wichtigsten Fakten unseres Grundschulunterrichts

  • Verbindliche Unterrichtszeiten Mo-Do 8-15 Uhr, Fr 8-13 Uhr
  • Klassenstärken von 18-21 Kindern
  • Klassenteams aus zwei Lehrern und einem Pädagogen
  • Sprachförderung
  • Vielfältiges Kursangebot

Moderne Unterrichtsmethoden, moderne Technik

Bild von arbeitenden Schülern
Gruppenarbeit ist ein wichtiger Bestandteil unseres Unterrichts.

Lesen, schreiben, rechnen – niemand wird überrascht sein, dass wir uns mit diesen grundlegenden Kulturtechniken befassen. Moderne Unterrichtsmethoden sind dabei eine Selbstverständlichkeit, aber auch die traditionelle, frontale Lektion hat bei uns ihren Platz. Als alleskönner-Schule haben wir an einem Programm der Hamburger Schulbehörde teilgenommen, das eine systematische, kompetenzorientierte Unterrichtsentwicklung zum Ziel hatte.

Jene Kompetenzorientierung zieht sich wie ein roter Faden durch unseren Unterrichtsalltag. Wir lehren und überprüfen, ob das Gelehrte bei unseren SchülerInnen angekommen ist. Wir geben Feedback und unterstützen dabei, das neu erworbene Wissen zu vertiefen. Wir passen Unterrichtsinhalte an die Tagesform der Klasse an, und wir machen uns Gedanken darüber, wie die räumliche Umgebung das Lernverhalten der Kinder aktiv unterstützen kann. Das beginnt schon mit der Möblierung und der Einrichtung unserer Klassenräume: Die Böden wurden mit Teppichen ausgelegt, die Kinder tragen bei uns keine Straßenschuhe, sondern Hausschuhe. Das trägt zum Wohlbefinden bei und stellt damit eine wichtige Voraussetzung für gutes Lernen in angenehmer Umgebung dar. Unsere Tische sind nicht – wie einst üblich – in Reihen, sondern in Gruppen ausgerichtet. Daran sitzen jeweils vier Kinder, die sich während der Lehr- und Lernphasen gegenseitig unterstützen.

Smartboards statt Schiefer

Bild von einem Smartboard
Alle Klassenzimmer sind mit Smartboards ausgestattet.

Unsere „Tafeln“ sind heutzutage nicht mehr aus Schiefer, sondern elektronisch – sie heißen „Smartboards“, und damit lässt sich eine ganze Menge machen. Wir beobachten aufmerksam das Sozialverhalten innerhalb der Klasse und begleiten die Kinder mit präventiven Maßnahmen durch den Alltag. Wir fördern und fordern wo es notwendig ist, wir loben und unterstützen, aber wir ermahnen auch und sind konsequent. So schaffen wir eine Atmosphäre, die ein effektives Lernen fördert.

Tagesablauf und Stundenplan

Bild eines Schülers auf dem Boden
Wer sich im Liegen besser konzentrieren kann, darf seine Aufgaben bei uns auch mal auf dem Boden machen.

Früher bekamen Kinder einen genauen Stundenplan ausgehändigt und wussten genau: In der ersten Stunde habe ich Mathe, in der zweiten Deutsch, dann Sachkunde und Sport. So streng durchgetaktet geht es bei uns heute nicht mehr zu. Wir geben Eltern und Schülern zwar zum Schuljahresbeginn einen groben Plan mit, welche Fächer an welchen Tagen schwerpunktmäßig unterrichtet werden. Wann genau ein Fach Einzug als Unterrichtsinhalt hält, entscheiden die Lehrer am jeweiligen Tag aber spontan. Das ist beispielsweise abhängig von der Stimmung in der Klasse und der Frage, wie fit und aufnahmefähig die Kinder zu welcher Tageszeit sind. So ist es nach dem Sportunterricht in der Regel nachmittags wenig sinnvoll, schwierige Mathe-Übungen zu bringen. Aber natürlich gibt es auch an unserer Schule einen festen Tagesablauf, der folgendermaßen aussieht:

  • Unterrichtsbeginn:
    Morgens um 8 Uhr geht der Unterricht bei uns los. Montags beginnen mit einem Sitzkreis, in dem alle Kinder von ihrem Wochenende erzählen. Bis zur ersten großen Pause wird in der Klasse gefrühstückt, die Kinder dürfen ihr Frühstück aber auch mit in die große Pause nehmen.
  • Pause:
    Um 9.30-10 Uhr findet die erste große Pause statt.
  • Unterricht:
    Es folgt ein Unterrichtsblock bis 11.30 Uhr.
  • Mittagessen:
    Mittagessen gibt es zwischen 11.30 und 13.30 Uhr, wobei die verschiedenen Jahrgänge zu unterschiedlichen Zeiten essen gehen. Die Erstklässler werden noch von ihren Lehrern in die Pause begleitet. Ab der zweiten Klasse gehen die Kinder selbstständig zum Mittagessen. Die Kinder, die gerade nicht zum Mittagessen gehen, haben 45 Minuten Pause.
  • Kurse:
    Montags, mittwochs und donnerstags finden von 12.30 und 13.30 Uhr Kurse statt, dienstags zwischen 13:30 und 15 Uhr. Ihre Kurse suchen die Kinder pro Halbjahr selbst aus.
  • Unterricht:
    Zum Schluss gibt’s noch mal einen Unterrichtsblock bis 15 Uhr (freitags ist schon um 13 Uhr Schulschluss).
  • Schulschluss:
    Um 15 Uhr (freitags 13 Uhr) gehen die Kinder nach Hause.
  • Nachmittagsbetreuung / Spätbetreuung:
    Oder sie besuchen unsere Nachmittagsbetreuung bis 16 Uhr / die Spätbetreuung bis 18 Uhr. Hier gibt es ebenfalls Kursangebote in Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern.

Auf der Seite über Unsere Schüler beschreiben wir den Tagesablauf noch mal ganz detailliert.

Lerninhalte in Klasse 1-4

Foto aus dem Unterricht
Montagmorgens in einer zweiten Klasse.

Zu Beginn des 1. Schuljahres führen alle Lehrkräfte im Fach Deutsch eine Lernstandserhebung durch, in der auch die Fähigkeiten der Kinder im Bereich der Phonologischen Bewusstheit (Hören und Erkennen von Lauten, Silben, Reimen usw.) erfasst werden. Weil diese Kompetenz so entscheidend ist für den erfolgreichen Schriftspracherwerb, haben wir in unseren Ziel- und Leistungsvereinbarungen festgelegt, dass auffällig gewordene Kinder täglich über 16 Wochen ein spezielles Training erhalten. Anschließend erhalten die Kinder Sprachförderunterricht, die noch Schwierigkeiten beim Lesen- und Schreibenlernen haben. In zwei Buntsprecht-Kursen erwerben die Kinder mehr Sicherheit beim Sprechen und Verstehen und steigern dadurch ihre Freude und Bereitschaft sich zu äußern und aktiv am schulischen Geschehen teilzunehmen. In Klasse 2-4 erhalten die Kinder je nach Bedarf verschiedene Angebote durch Lehrkräfte unserer Schule in den Schwerpunkten Rechtschreibung, Lesen und Schreiben. Zusätzlich werden verschiedene  Buntsprecht-Kurse angeboten.

Unsere IVK-Klassen

Neben unseren Vorschulklassen und den Klassen 1-4 gibt es an unserer Schule auch sogenannte „Internationale Vorbereitungsklassen“, kurz: IVK. In diesen Klassen erhalten Kinder mit einer fremden Muttersprache intensiven Deutschunterricht. Sobald ihre Deutschkenntnisse gut genug sind, um am normalen Unterricht teilzunehmen, werden sie in die regulären Grundschulklassen ihres jeweiligen Alters integriert. Wir betrachten deshalb bei jedem Kind den individuellen Entwicklungsstand und entscheiden im Einzelfall, ob es bereits soweit ist oder nicht.

Unsere Förderkonzepte

Matheförderung

Im Rahmen einer weiteren Verbesserung unseres Matheunterrichts hat unsere Schule am  SINUS-Modellversuchsprogramm teilgenommen. Dazu gehört eine Qualifizierung der Mathelehrer und die Einrichtung einer Mathewerkstatt zum individualisierten Unterricht.

Sprachförderung

Förderung für Kinder mit Sprachproblemen, Förderung bei Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten. Bei uns erhalten alle Kinder Sprachförderung, die nicht sicher genug die deutsche Sprache beherrschen und / oder Schwierigkeiten haben in folgenden Bereichen:

  • Hören und Verstehen
  • Sprechen
  • Lesen und Verstehen
  • Schreiben und Rechtschreibung

Individuelle Sprachlernberatung

Die Sprachlernberaterin unserer Schule heißt Frau Ochs. Sie ist Sonderpädagogin, Deutschlehrerin und Sprachtherapeutin und organisiert an unserer Schule alle Sprachförderkurse. Sie ist zuständig für die Beratung der LehrerInnen und Eltern, wenn es um Fragen der Sprachentwicklung und -förderung geht. Über das Schulbüro können Sie bei Bedarf einen Termin vereinbaren.

Buntsprecht-Kurse

Zusätzlich zur herkömmlichen Sprachförderung durch Pädagogen gibt es bei uns seit dem Schuljahr 2013/14 die sogenannten Buntsprecht-Kurse. Buntsprecht bedeutet: Sprachförderung mit künstlerischen Mitteln. Verschiedene Künstler, die sich in speziellen Fortbildungen auf diese Aufgabe vorbereitet haben, bieten Kurse an. Die künstlerischen Angebote reichen je nach Altersstufe von Rhythmus und Bewegung, Tanz- und Sprachspielen über Malerei/Bildhauerei, Theater, Puppenspiel, Musical, Videoarbeit, Stadtteilerkundungen und -führungen bis hin zu journalistischer Arbeit wie Interviews erarbeiten und Radiobeiträge gestalten.

Durch den handelnden Zugang über die Kunstform sind die Kinder in diesen Kursen sehr motiviert und verbessern dabei auf ganzheitliche Weise ihre sprachlichen Fähigkeiten, weil besondere Schwerpunkte berücksichtigt und systematisch trainiert werden. Die Kurse finden außerhalb der Unterrichtszeit im Ganztag statt. Am Ende der Jahreskurse oder auch zwischendurch finden in der Regel kleine Präsentationen  der Arbeitsergebnisse statt. Buntsprecht ist ein gemeinsames Projekt in Zusammenarbeit mit der Kita Am Johannisland und dem Kulturhaus Süderelbe.

Wir wurden von der Stiftung „Anschwung – Hilfen für frühe Förderung“ in der Entwicklung finanziell unterstützt und am 26.11.2013 als erfolgreiche Initiative mit einer Urkunde ausgezeichnet. In diesem Schuljahr arbeiten 7 Künstlerinnen in zwölf Kursen von der Vorschule bis zur 4. Klasse für uns, die Kurse werden von maximal 8 Kindern besucht. Mit Buntsprecht sind wir unserem Anspruch näher gekommen, alle sprachförderbedürftigen Kinder einerseits regelmäßig und zuverlässig mit Förderung zu versorgen, sie aber andererseits nicht durch zu viele verschulte Angebote zu überfordern bzw. sie von attraktiven Freizeitangeboten auszuschließen.

Der Klassenrat

Im Klassenrat besprechen alle Schüler einer Klasse, was ihnen aktuell auf der Seele brennt. Dazu gehören natürlich Streitigkeiten, Beschwerden, unterschiedliche Meinungen aber auch Wünsche und Verabredungen untereinander und mit den Lehrern. Wie geht das vor sich? Die Gesprächswünsche der Schüler werden zunächst im Laufe der Woche im Briefkasten gesammelt. In der Klassenratstunde werden dann als erstes ein Gesprächsleiter und ein Protokollführer bestimmt. Diesen beiden Schülern kommt die wichtige Aufgabe zu, das Gespräch zu moderieren und die wichtigsten Ergebnisse schriftlich festzuhalten. Alle Kinder der Klasse können sich am Gespräch beteiligen. Wünsche, Beschwerden oder auch nette Mitteilungen werden im ersten Schuljahr mündlich vorgetragen. Später werden sie schriftlich gesammelt und zu Beginn vorgelesen. Anschließend erklärt sich zuerst der Briefschreiber: Das sind zum Beispiel Kinder, die sich gestritten haben, oder auch Schüler mit Wünschen gegenüber anderen Kindern oder Vorschlägen an Lehrer. Dann können die anderen Kinder oder der beteiligte Lehrer dazu Stellung nehmen und es wird gemeinsam eine Lösung für das Problem gesucht.

Unser Kursangebot

An unserer Schule findet täglich während der verbindlichen Anwesenheitszeiten ein breit gefächertes Kursangebot statt. Die Auswahlmöglichkeiten nehmen mit dem Alter der Kinder. zu Ab Jahrgang drei wählt jedes Kind zwei Mal pro Jahr jeweils zwei feste Kurse pro Woche, und zusätzlich suchen auch die Lehrer ein oder zwei Kurse für das Kind aus. Die Kurse finden am Montag, Mittwoch und Donnerstag mittags zwischen 11:30 und 13:30 Uhr statt, dienstagnachmittags in der Zeit von 13:30 bis 15:00. Da gibt es zum Beispiel den Kurs „Mathekids“, in dem mathematisch besonders interessierte Kinder mit schwierigeren Knobelaufgaben herausgefordert werden. Oder Tanzkurse, in denen bestimmte Choreografien erlernt werden. Oder Entspannungskurse wie „Snoozeln“, in denen die Kinder mal vom anstrengenden Schulalltag abschalten können. Unseren jeweils aktuellen Kursplan finden Sie im Downloadbereich. An Tagen, an denen ein Kind keinen Kurs gewählt hat, findet es viel Zeit zum freien Spiel, zum Toben oder zur Entspannung. So gelingt es uns, den langen Schultag durch eine schöne, selbst gestaltete Mittagszeit zu bereichern. Am Nachmittag hat es dann in der Betreuung zusätzlich die Möglichkeit, weitere Angebote wahrzunehmen, beispielsweise Sport- oder Musikunterricht.

Logbuch und Postmappe

Was lernt mein Kind eigentlich tagsüber? Das fragen sich viele Eltern, und richten sie die Frage an ihre Sprösslinge, bekommen sie abends oft Antworten wie „Weiß ich nicht mehr“ oder „Ich erinnere mich nicht“ zu hören. Wie kann die Schule sicher stellen, dass diese Informationen die Eltern trotzdem regelmäßig erreichen? Dazu haben wir zwei verschiedene Mittel: Das Logbuch und die Postmappe. Das Kind nimmt beides täglich in seinem Ranzen mit. Im Logbuch wird der Lernfortschritt des Kindes dokumentiert, während wir über die Postmappe wichtige Informationen wie zum Beispiel anstehende Termine zwischen Schule und Eltern austauschen.

Das Logbuch

Logbuch der Grundschule Am Johannisland
Im Logbuch halten die Kinder täglich fest, was sie im Unterricht und in den Kursen gemacht haben

Im Sommer 2013 haben wir das Logbuch eingeführt. Ziel war es, ein einheitliches Rückmeldesystem zu schaffen, bei dem sowohl Inhalte als auch das tägliche Sozialverhalten gespiegelt wird und das Anknüpfungspunkte zur individuellen und zielorientierten Weiterentwicklung der Schülerinnen und Schüler bietet. Das Logbuch ist ein gebundenes Buch im DIN-A-4-Format, das die Leistungen des Kindes dokumentiert. Es dient als verbindendes Element zwischen Lehrern, Erziehern, externen Kursanbietern, Elternhäusern und den Schülern. Für jede Kalenderwoche des Schuljahres hält es eine eigene Doppelseite bereit, auf welcher der tägliche Stundenplan eines jeden Schultages abgebildet ist. Darin notieren die Kinder nicht nur, welche Unterrichtsinhalte gelehrt wurden, sondern malen auch Smileys an, die zeigen, ob es gut mitgearbeitet und die Inhalte verstanden hat. Der grüne Smiley steht für eine besonders gute Leistung, beim gelben Smiley gibt es Verbesserungspotenzial, und der rote Smiley wird eingesetzt, wenn sich ein Kind während des Unterrichts danebenbenommen oder den Unterrichtsablauf gestört hat. Erhält das Kind einen grünen Smiley, so darf es selbst zum Stift greifen und den grünen Smiley selbst markieren. Gelbe und rote Smileys werden von den Lehrern selbst eingetragen. Die SchülerInnen können sich eigenständig Ziele setzen, ihr Verhalten reflektieren und, für unser pädagogisches Konzept von ganz besonderer Bedeutung, stolz auf die erreichten Fortschritte sein. Am Ende einer Woche müssen die Eltern die abgelaufene Woche gegenzeichnen und so beweisen, dass sie den Wochenverlauf zur Kenntnis genommen haben.

Die Postmappe

Beispiel für eine Postmappe (Farben variieren)

Die Postmappe ist eine farbige Mappe mit Gummizügen, die das Kind ebenfalls täglich im Ranzen mit sich trägt. In der Postmappe landen alle Informationen, welche an die Eltern übermittelt werden müssen. Stehen beispielsweise Lernentwicklungsgespräche an, so bekommen die Kinder Einladungen dazu ausgehändigt, die sie in ihre Postmappe stecken und abends den Eltern übergeben. War ein Kind krank, so melden die Eltern dies nicht nur am Tag des Krankwerdens telefonisch im Sekretariat, sondern schreiben im Nachhinein noch eine schriftliche Entschuldigung, die sie in die Postmappe stecken. Das Kind händigt die Entschuldigung dann bei der nächsten Gelegenheit seinen Lehrern aus.

Zeugnisse und Lernentwicklungsgespräche

Bei uns werden drei Mal pro Jahr Zeugnisse erteilt. Wir händigen die Zeugnisse aber nicht im Unterricht an die Kinder aus. Nein, die Kinder erhalten die Zeugnisse im Lernentwicklungsgespräch, das wir gemeinsam mit ihnen und den Eltern führen. Die Termine zu den Lernentwicklungsgesprächen finden Sie übrigens in unserem Schulkalender. Dabei geben die Lehrer nicht nur Auskunft über den allgemeinen Entwicklungsstand des Kindes, sondern gehen das Zeugnis im Einzelnen durch und zeigen auf diese Weise ganz detailliert, in welchen Bereichen sich das Kind verbessert oder verschlechtert hat. Wir nutzen dazu ein modernes, selbst entwickeltes Noten- und Zeugnisformat.

Die klassischen Noten gibt es bei uns nicht mehr. Früher hat man nach Fächern benotet, und dann gab es beispielsweise eine 3 in Deutsch. Die Aussagekraft dahinter: gering. Es ließ sich gar nicht beurteilen, wie diese 3 zustande gekommen ist. Beispielsweise war es möglich, dass das Kind ein tolles Leseverständnis hatte und damit eigentlich eine 2 hätte bekommen müssen. Gleichzeitig war es vielleicht in Sachen Rechtschreibung noch nicht besonders sicher und tendierte hier eher zur 4. Nach der alten Benotungsmethode wurden solche Unterschiede nicht sichtbar. Das wollten wir mit unserem neuen Zeugnisformat ändern. Heute beurteilen wir wesentlich differenzierter, und das in jedem Leistungsbereich eines Faches. Deshalb gibt es auch keine Noten mehr, sondern Skalen. Diese Skalen zeigen exakt an, wo das Kind gerade steht. Vergleicht man sie mit den Beurteilungen des vorigen Halbjahres, lässt sich genau ablesen, wie sich das Kind in den einzelnen Bereichen entwickelt hat.

Unsere Schulprogramme

Wir sind eine Bewegte Schule.

Bewegte Schule Logo
Projekt Bewegte Schule

Als sogenannte Bewegte Schule verfügen wir über einen sportlichen Schwerpunkt. Das heißt, bei uns wird Bewegung gefördert, indem wir bewegungsfreundliche Räume bereitstellen und unseren Unterricht nicht nur im Sitzen gestalten. Zudem haben unsere Schüler pro Woche verpflichtend drei Stunden Sport.

Wir sind Alleskönner.

Alleskönner Logo
Projekt Alleskönner

Der „alleskönner“ war ein auf fünf Jahre angelegter Schulversuch der Hamburger Schulbehörde, der eine systematische, kompetenzorientierte Unterrichtsentwicklung zum Ziel hatte. Wir wurden im Rahmen dieses Versuchs als alleskönner-Schule ausgezeichnet. Dies hat nicht nur Auswirkungen auf den Unterricht und das Schulleben, vielmehr nimmt die Bedeutung der Rückmeldungen an die Schülerinnen und Schüler sowie an das Elternhaus an einer Ganztagsgrundschule zu.

Bei uns ist Musik drin mit JeKi.

JeKi Logo
Musik-Projekt JeKi

Seit 2009 nehmen gibt es an unserer Schule das JeKi-Projekt. In den ersten beiden Schuljahren lernen die Kinder verschiedene Instrumente wie Flöten, Posaunen, Trompeten, Klarinetten, Saxophone, Geigen und Gitarren kennen. Instrumentallehrer der Neu Wulmstorfer Musikschule Lepél leiten sie dabei an. Zum Ende von Klasse 2 dürfen die Kinder auswählen, welches Instrument sie erlernen möchten. In Klasse 3 und 4 erhalten sie darauf schließlich Unterricht. Das Instrument wird an das Kind ausgeliehen, und der Unterricht findet vormittags kostenfrei statt.

Wir agieren Faustlos.

Faustlos Logo
Präventionsprogramm Faustlos

Faustlos ist ein Präventionsprogramm, das in den Siebzigern von einem Team aus Pädagogen, Psychologen und Medizinern in den USA entwickelt wurde. Ziel ist es, impulsives und aggressives Verhalten bei 6 bis 10-jährigen Kindern zu vermindern und ihre Sozialkompetenz zu erhöhen. Dazu vermittelt Faustlos  alters- und entwicklungsspezifische, prosoziale Kenntnisse und Fähigkeiten. Es wendet sich an alle SchülerInnen einer ganzen Klasse und findet wöchentlich statt. Das Grundschulprogramm umfasst 51 Lektionen und wird meistens auf drei Jahre verteilt. An unserer Schule wird das Programm seit Oktober 2007 angeboten. In Deutschland gibt es das Programm seit Ende der 90er Jahre. Die Fortbildung dazu wird vom Heidelberger Präventionszentrum angeboten. In Hamburg arbeiten mittlerweile 60 Schulen mit Faustlos.

Wir lesen mit Antolin.

Antolin Logo
Leseprojekt Antolin

Unsere Schule verfügt über eine eigene Schulbibliothek mit Computern und gemütlichen Leseecken. Hier können die SchülerInnen nicht nur Bücher lesen und ausleihen, sondern auch Fragen dazu beantworten – mit Antolin. Dabei handelt es sich um ein Leseprogramm, das auf www.antolin.de beheimatet ist und SchülerInnen nachhaltig zum Lesen motiviert. Und das funktioniert so: Ein Kind liest ein Buch und beantwortet anschließend im Internet dazu Fragen. Für jede richtige Antwort bekommt es auf einem persönlichen Lesekonto Punkte gutgeschrieben. Pro 100 Punkte stellt die Schule zur Belohnung eine schriftliche Urkunde aus – ein großer Anreiz, immer weiterzulesen. Um bei Antolin mitmachen zu können, erhält jedes Kind sein eigenes Benutzerkonto, bei dem nur der Vorname und ein Spitzname registriert wird.

Wir beherrschen das Internet-ABC.

Internet-ABC-Logo
Projekt Internet-ABC-Schule

Wir waren eine der ersten Grundschulen, die die Dringlichkeit erkannt hat, Kindern den Umgang mit dem Internet näher zu bringen. Daher haben wir uns schon im Jahr 2014 dem Projekt Internet-ABC des Landesinstituts Referat Medienpädagogik angeschlossen und wurden im Februar 2015 als Internet-ABC-Grundschule zertifiziert. Damit steht die Ganztagsgrundschule Am Johannisland für eine umfassende Arbeit an medienpädagogischen Themen mit dem Schwerpunkt der Internetnutzung und allem, was dazu gehört. Die Website des Projekts www.internet-abc.de bietet sowohl ein Portal für die Kinder, als auch Informationen für Eltern, reinschauen lohnt sich!

Wir waren Teil des SINUS-Projekts.

Logo SINUS
Mathe-Projekt Sinus

Das SINUS-Projekt stand für individualisierten Unterricht in der Mathewerkstatt. Im Rahmen einer weiteren Verbesserung unseres Matheunterrichts hat unsere Schule am  SINUS-Modellversuchsprogramm teilgenommen. Dazu gehörte eine Qualifizierung der Mathelehrer und die Einrichtung einer Mathewerkstatt zum individualisierten Unterricht.

Erfahren Sie hier noch mehr über unsere Grundschule in Neugraben.