Konzept

Wofür wir stehen.

Wir haben an unserer Schule ein Motto, und das lautet:

Alle miteinander, denn gemeinsam geht alles besser.

Unser Schullied singen zum Beispiel. Und natürlich: gemeinsam lernen.

Die wichtigsten Fakten.

  • Gebundene Ganztagsgrundschule (GTS) mit Vorschulunterricht
  • 370 SchülerInnen
  • 50 Pädagogen (Lehrer, Erzieher, Sonder- und Sozialpädagogen)
  • Unterrichtszeiten: Mo-Do 8-15 Uhr, Fr 8-13 Uhr
  • Klassenstärken von 18-21 Kindern
  • Kostenloses Frühstück für alle Kinder ab 7 Uhr morgens
  • Nachmittagsbetreuung von 15-16 Uhr zubuchbar (kostenlos)
  • Spätbetreuung von 16-18 Uhr in Kooperation mit der KiTa Am Johannisland (gebührenpflichtig)

Gebundene Ganztagsschule.

Was bedeutet „Gebundene Ganztagsschule“ (GTS)?

Die Rahmenvorgaben der Hamburger Bürgerschaft definieren diese Schulform folgendermaßen: Die Schule ist allein dafür verantwortlich, was an der Schule geschieht. Das heißt vor allem, dass alle Personen unseres Schulteams bei der Schule angestellt sind und nicht bei einem unabhängigen Träger.

Für die Kinder bedeutet Ganztag, dass sie von Montag bis Donnerstag von 8 bis 15 Uhr bei uns sind, Freitag von 8 bis 13 Uhr. Sie nehmen bei uns ein Mittagessen ein und können bereits ab 7 Uhr am kostenlosen Frühstück teilnehmen, nachmittags gibt es einen Snack. Die genannten Anwesenheitszeiten sind verpflichtend; es ist also nur in Ausnahmefällen möglich, das Kind vorher von der Schule abzuholen. Unterricht, Freizeitangebote und Kurse wechseln sich täglich ab. Als Ganztagsgrundschule geben wir in der Regel keine Hausaufgaben auf, das Erlernte wird in diesen Anwesenheitszeiten bereits vertieft und muss zu Hause nicht wiederholt werden. Nach 15 bzw. 13 Uhr hat das Kind also Freizeit. Darüber hinaus kann für jeden Wochentag eine zusätzliche Nachmittagsbetreuung bis 18 Uhr dazu gebucht werden. Mit verschiedenen, lokalen Kooperationspartnern sorgen wir dafür, dass beliebten Hobbys auch während unserer Nachmittagsbetreuung nachgegangen werden kann.

Vielfalt.

Vielfältigkeit ist für uns als Grundschule in Neugraben sehr wichtig, denn davon profitieren alle. Unsere SchülerInnen – ob klein, groß, Mädchen, Junge, deutsch oder anderer Nationalität und Kinder mit Behinderung lernen mit- und voneinander.

Inklusion.

Unsere Schule ist eine „inklusive Schule“, das heißt, Inklusion ist einer unserer Schwerpunkte, und das seit vielen Jahren. Wir sind eine alte Schule, denn unsere Anfänge erlebten wir nicht Am Johannisland, sondern an unserem alten Standort Quellmoor. Ein Großteil unseres Lehrerkollegiums ist schon sehr lange bei uns und begleitet das Thema Inklusion mit einem großen Erfahrungsschatz. Was bedeutet Inklusion für uns? An unserer Schule ist jeder Schüler willkommen. Wir verstehen unter Inklusion, dass allen  Schülern unserer Schule gleichermaßen die Teilhabe an der Gemeinschaft der Schule und an den Unterrichtsgegenständen ermöglicht wird. Dafür müssen Barrieren und Hindernisse für das gemeinsame Lernen und die umfassende Teilhabe am schulischen Leben aus dem Weg geräumt werden. Wir verstehen Inklusion also als einen Prozess, der schulische Bedingungen so verändert, dass die Teilhabe aller Schüler ermöglicht wird. Die Vielfalt und Unterschiedlichkeit der Schüler sehen wir in diesem Prozess als Chance für das gemeinsame Lernen, nicht als Problem. Das Mit- und Voneinanderlernen und die aktive Beteiligung der Schüler am Lernprozess fördert dabei die gegenseitige Wahrnehmung, Akzeptanz und Wertschätzung. Inklusion verändert somit nicht nur äußere Bedingungen, sondern auch innere Einstellungen. Somit wird das Recht aller Schüler auf wohnortnahe Bildung und Erziehung umgesetzt.

Teamarbeit.

Teamarbeit erleichtert das Lernen und Lehren. Verschiedene Berufsgruppen unseres Schulteams machen mit ihren Fachkompetenzen unsere Arbeit zu einer runden Sache: ErzieherInnen, SozialpädagogInnen, Sonderschul- und GrundschullehrerInnen, sowie – nicht zu vergessen – Sekretärinnen und Hausmeister. Zudem freuen wir uns über das engagierte Mitarbeiten der Eltern. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit aller Gruppen prägt unser Schulleben. Wir möchten, dass sich alle Gruppen unserer Gemeinschaft gegenseitig unterstützen.

Kommunikation.

Um die Zusammenarbeit zwischen Lehrern, Erziehern und Eltern zu stärken, gibt es unser Logbuch, in dem die täglichen Lernfortschritte dokumentiert werden. Darüber und über die Postmappe im Ranzen der Kinder findet ein Großteil der Informationsübermittlung statt. Zudem haben wir ein spezielles Zeugnisformat entwickelt, das den genauen Entwicklungsstand der SchülerInnen dokumentiert. Bei den Lernentwicklungsgesprächen bekommen die Eltern einen detaillierten Einblick in die Fortschritte ihrer Kinder. Gegenseitiges Verständnis steht im Mittelpunkt guter Kommunikation. Um sich zu verstehen, müssen wir dieselbe Sprache sprechen, doch das ist nicht immer der Fall, denn wir haben nicht immer dieselbe Muttersprache. Aus diesem Grund haben wir auf dieser Website ein Translation-Tool installiert, das Sie rechts oben in der Navigation finden.

Förderung.

Wir fördern die natürliche Lernfreude jedes Kindes.  Durch ein differenziertes Unterrichtsangebot im Bereich der Vorschule und der Grundschule entwickeln wir gezielt die allgemeinen und fachlichen Kompetenzen der Schüler, die sich an den Lernzielen der Bildungspläne und den Bildungsstandards orientieren. Wir wollen, dass alle Talente an unserer Schule gefördert werden und bieten deshalb ein vielfältiges Kursprogramm an. Auch im Rahmen unserer Nachmittagsbetreuung werden die Kinder in verschiedenen Bereichen gefordert und gefördert.

Sozialkompetenz.

Wir gehen freundlich, hilfsbereit und rücksichtsvoll miteinander um. Dazu haben wir in unserer Schulordnung ganz bestimmte Regeln definiert. Hier nur einige Praxisbeispiele: Je zwei Schüler der vierten Klassen übernehmen bei der Einschulung eine Patenschaft für eine erste Klasse. Diese Schüler begleiten die ABC- Schützen durch ihr erstes Jahr bei uns, erläutern ihnen die Schulordnung und stehen in den Pausen bei Schwierigkeiten zur Seite. Die Eltern ergänzen die Arbeit der Lehrer. Die Lehrer stehen auch außerhalb der Sprechtage für Beratung der Eltern und Schüler zur Verfügung und machen auf Wunsch auch Hausbesuche. Ist das wirklich alles so idyllisch? Nicht immer. Natürlich gibt es manchmal auch Ärger oder Streit. Aber wir haben gelernt damit umzugehen, wie der nächste Abschnitt zeigt.

Prävention.

Körperliche und psychische Gewalt verhindern – das ist das Anliegen unseres Konzepts zur Gewaltprävention. Dabei verlassen wir uns seit Jahren auf Soziales Kompetenztraining ( u.a. Faustlos, Schilditraining) sowie den Klassenrat als möglichst selbstorganisiertes Instrument zur Lösung von Konflikten.

Weiterentwicklung.

Wir sind immer daran interessiert, uns stetig zu verbessern, unser Wissen zu erweitern, um unsere SchülerInnen bestmöglich zu fördern. Unsere Schule nimmt deshalb an verschiedenen Programmen und Maßnahmen der Schulbehörde und anderer Einrichtungen teil. Beispielsweise sind wir eine alleskönner-Schule, eine Bewegte Schule mit sportlichem Schwerpunkt, und wir kooperieren mit dem Verein brotZeit e.V., über den wir allen Kindern täglich ab 7 Uhr morgens ein kostenloses Frühstück in der Schule anbieten.

Schulordnung.

Natürlich gibt es bei uns auch eine Schulordnung. Sie finden alle Informationen dazu in unserem Downloadbereich.