Konzept

Wofür wir stehen.

Wir haben an unserer Schule ein Motto, und das lautet:

Alle miteinander, denn gemeinsam geht alles besser.

Unser Schullied singen zum Beispiel. Und natürlich: gemeinsam lernen.

Gebundene Ganztagsschule.

Was bedeutet „Gebundene Ganztagsschule“ (GTS)? Die Rahmenvorgaben der Hamburger Bürgerschaft definieren diese Schulform folgendermaßen: Die Schule ist allein dafür verantwortlich, was an der Schule geschieht. Das heißt vor allem, dass alle Personen unseres Schulteams bei der Schule angestellt sind und nicht bei einem unabhängigen Träger. Zudem sind die Kinder bei uns verpflichtet, an vier Tagen in der Woche an dem Ganztagsprogramm von 8 bis 15 Uhr teilzunehmen. Das bedeutet nicht, dass die ganze Zeit Unterricht stattfindet, vielmehr wechseln sich Unterricht, Freizeitangebote und Kurse ab. Eine Ausnahme bildet der Freitag: An diesem Tag endet der Schultag um 13 Uhr, und die Kinder können anschließend nach Hause gehen beziehungsweise abgeholt werden. Darüber hinaus kann für jeden Wochentag eine zusätzliche Nachmittagsbetreuung bis 17 Uhr dazu gebucht werden. Außerdem bieten wir allen Kindern gemeinsam mit der Aktion Brotzeit e.V. ein tägliches, kostenloses Frühstück ab 7 Uhr morgens an.

Unsere Grundprinzipien.

  • Verlässliche Lernpartner im multiprofessionellen Schulteam: Lehrkräfte, ErzieherInnen, Sonder- und SozialpädagogInnen sind für Ihr Kind da.
  • Wir sind verbindlich und klar.
  • Wertschätzung und Freundlichkeit sind für uns selbstverständlich.
  • Begegnungen in unserem innovativen Schulgebäude  sind gewollt und werden gelebt.
  • Kooperationspartner beleben unser Ganztagsangebot: Sport, Kunst und Kultur, Entspannung und Dynamik, Beratung und Hilfe, fördern und fordern, begeistern und gemeinsam gestalten.
  • Kurse, die nach den Wünschen der Schülerinnen und Schüler gestaltet werden.
  • Ein ausgewogenes Mittagessen, nachmittags  für den kleinen Hunger ein Snackangebot.

Vielfalt.

Vielfältigkeit ist für uns als Grundschule in Neugraben sehr wichtig, denn davon profitieren alle. Unsere Schüler – ob klein oder groß, Mädchen oder Junge, deutsch oder anderer Nationalität, behindert oder nicht behindert – lernen mit- und voneinander.

Inklusion.

An unserer inklusiven Schule ist jeder Schüler willkommen. Wir verstehen unter Inklusion, dass allen  Schülern unserer Schule gleichermaßen die Teilhabe an der Gemeinschaft der Schule und an den Unterrichtsgegenständen ermöglicht wird. Dafür müssen Barrieren und Hindernisse für das gemeinsame Lernen und die umfassende Teilhabe am schulischen Leben aus dem Weg geräumt werden. Wir verstehen Inklusion also als einen Prozess, der schulische Bedingungen so verändert, dass die Teilhabe aller Schüler ermöglicht wird.

Die Vielfalt und Unterschiedlichkeit der Schüler sehen wir in diesem Prozess als Chance für das gemeinsame Lernen, nicht als Problem. Das Mit- und Voneinanderlernen und die aktive Beteiligung der Schüler am Lernprozess fördert dabei die gegenseitige Wahrnehmung, Akzeptanz und Wertschätzung. Inklusion verändert somit nicht nur äußere Bedingungen, sondern auch innere Einstellungen. Nicht zuletzt wird durch die Inklusion das Recht aller Schüler auf wohnortnahe Bildung und Erziehung umgesetzt.

Teamarbeit.

Teamarbeit erleichtert das Lernen und Lehren. Verschiedene Berufsgruppen unseres Schulteams machen mit ihren Fachkompetenzen unsere Arbeit zu einer runden Sache: ErzieherInnen, SozialpädagogInnen, Sonderschul- und GrundschullehrerInnen, sowie – nicht zu vergessen – Sekretärinnen und Hausmeister. Zudem freuen wir uns über das engagierte Mitarbeiten der Eltern. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit aller Gruppen prägt unser Schulleben. Wir möchten, dass sich alle Gruppen unserer Gemeinschaft gegenseitig unterstützen.

Kommunikation.

Um die Zusammenarbeit zwischen Lehrern, Erziehern und Eltern zu stärken, gibt es unser Logbuch, in dem die täglichen Lernfortschritte dokumentiert werden. Darüber und über die Postmappe im Ranzen der Kinder findet ein Großteil der Informationsübermittlung statt. Zudem haben wir ein spezielles Zeugnisformat entwickelt, das den genauen Entwicklungsstand der SchülerInnen dokumentiert. Bei den Lernentwicklungsgesprächen bekommen die Eltern einen detaillierten Einblick in die Fortschritte ihrer Kinder. Gegenseitiges Verständnis steht im Mittelpunkt guter Kommunikation. Um sich zu verstehen, müssen wir dieselbe Sprache sprechen, doch das ist nicht immer der Fall, denn wir haben nicht immer dieselbe Muttersprache. Aus diesem Grund haben wir auf dieser Website ein Translation-Tool installiert, das Sie rechts oben in der Navigation finden.

Förderung.

Wir fördern die natürliche Lernfreude jedes Kindes.  Durch ein differenziertes Unterrichtsangebot im Bereich der Vorschule und der Grundschule entwickeln wir gezielt die allgemeinen und fachlichen Kompetenzen der Schüler, die sich an den Lernzielen der Bildungspläne und den Bildungsstandards orientieren. Wir wollen, dass alle Talente an unserer Schule gefördert werden und bieten deshalb ein vielfältiges Kursprogramm an. Auch im Rahmen unserer Nachmittagsbetreuung werden die Kinder in verschiedenen Bereichen gefordert und gefördert.

Sozialkompetenz.

Wir gehen freundlich, hilfsbereit und rücksichtsvoll miteinander um. Dazu haben wir in unserer Schulordnung ganz bestimmte Regeln definiert. Hier nur einige Praxisbeispiele: Je zwei Schüler der vierten Klassen übernehmen bei der Einschulung eine Patenschaft für eine erste Klasse. Diese Schüler begleiten die ABC- Schützen durch ihr erstes Jahr bei uns, erläutern ihnen die Schulordnung und stehen in den Pausen bei Schwierigkeiten zur Seite. Die Eltern ergänzen die Arbeit der Lehrer. Die Lehrer stehen auch außerhalb der Sprechtage für Beratung der Eltern und Schüler zur Verfügung und machen auf Wunsch auch Hausbesuche. Ist das wirklich alles so idyllisch? Nicht immer. Natürlich gibt es manchmal auch Ärger oder Streit. Aber wir haben gelernt damit umzugehen, wie der nächste Abschnitt zeigt.

Prävention.

Körperliche und psychische Gewalt verhindern – das ist das Anliegen unseres Konzepts zur Gewaltprävention. Dabei verlassen wir uns seit Jahren auf Soziales Kompetenztraining ( u.a. Faustlos, Schilditraining) sowie den Klassenrat als möglichst selbstorganisiertes Instrument zur Lösung von Konflikten.

Weiterentwicklung.

Wir sind immer daran interessiert, uns stetig zu verbessern, unser Wissen zu erweitern, um unsere SchülerInnen bestmöglich zu fördern. Unsere Schule nimmt deshalb an verschiedenen Programmen und Maßnahmen der Schulbehörde und anderer Einrichtungen teil. Beispielsweise sind wir eine alleskönner-Schule, eine Bewegte Schule mit sportlichem Schwerpunkt, und wir kooperieren mit dem Verein brotZeit e.V., über den wir allen Kindern täglich ab 7 Uhr morgens ein kostenloses Frühstück in der Schule anbieten.

Schulordnung.

Natürlich gibt es bei uns auch eine Schulordnung. Sie finden alle Informationen dazu in unserem Downloadbereich.